Author Topic: Programmer zum Brennen eines Bootloaders  (Read 42399 times)

boxtec-support

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #15 on: March 03, 2013, 01:47:42 PM »
Quote
Im gleichen Directory ist noch “boards.txt”, und laut dem lautet der Chip Name eigentlich “atmega328p”, aber es kann gut sein, dass “m328p” ein korrekter Alternativname ist.

Die -p Option bezieht sich meines Wissens auf den Wert von 'id' in der avrdude.conf, dort wird der 328P auch u.a. wie folgt definiert:


#------------------------------------------------------------
# ATmega328P
#------------------------------------------------------------

part
    id                  = "m328p";
    desc                = "ATMEGA328P";
...



mko

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #16 on: March 03, 2013, 03:37:04 PM »
Hallo Zusammen

Hab die CMD nur benutzt, um die Device Signatur zu sehen, wollte nicht so flashen. Habe aber -c arduino benutzt. Heute nochmals alles in Ruhe aufgebaut, ausserdem noch die 3 LEDs die im ISP Sketch sind eingebaut, damit ich sehe was geht.

1. Fehler war sicher: Ich habe 3.3 V und GND an einer anderen Stelle des IBoard eingespeisten, das Board hatte Power, aber der ISP funktioniert nicht. 3.3 und GND muss am ISP angeschlossen sein.

2. Kondensator muss auch wie beschrieben dran sein

3. 3.3 V programmieren mit 5V Arduino geht ebenfalls. Hatte gestern noch einen Forenbeitrag gefunden, wo dies bestätigt wird, aber hab den grad nicht zur Hand

4. Alle Verbindungen müssen SAUBER sitzen....ok das war sicher ein weitere Fehler...etwas "Lotto"...

ES HAT GEKLAPPT....mein IBoard hat jetzt den TFTP Bootloader drauf. Ich versuche jetzt, online per codebender.cc meine Sketches auf mein IBoard zu bringen, welches per WLAN im Keller liegt...harharhar...  8)

Vielen Dank für die Unterstützung...

mko

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #17 on: March 03, 2013, 08:07:21 PM »
Argh....

Hat soweit alles geklappt...wollte noch eine Status LDE anschliessen und wups...da war das IBoard tot....  >:(

Scheint aber kein Flash Problem zu sein, sonder nein "ich habe einen Kurzschluss gemacht" Problem...
 
Kann man das selber reparieren, oder hab ich jetzt 30 CHF Schrott? (So kurz vor dem Ziel?)




MathiasW

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #18 on: March 04, 2013, 12:40:55 AM »
Salut,

ich habe mein Glück nun mit einem Programmer versucht (in Deutschland bestellt, da meine letzte Boxtec Bestellung immer noch bei der Post/Zoll fest hängt (was definitiv nicht am Versand von Boxtec hängt sondern in die Kategorie Behördenspaß fällt, welche nicht in der Lage sind, außen an der Verpackung angebrachte Rechnungen als außen an der Verpackung angebrachte Rechnungen zu erkennen ...). Dabei hilft die Anleitung von Adafruit : http://www.ladyada.net/make/usbtinyisp/avrdude.html
Mit dem Befehl
Code: [Select]
avrdude -c usbtiny -p t2313 sieht man, ob man Erfolg hat. Bei einem DFrobot Mega2010 (ein Mega 1280) kam
Code: [Select]
C:\Users\Mathias>avrdude -c usbtiny -p t2313
avrdude: AVR device initialized and ready to accept instructions
Reading | ################################################## | 100% 0.06s
avrdude: Device signature = 0x1e9703
avrdude: Expected signature for ATtiny2313 is 1E 91 0A
         Double check chip, or use -F to override this check.
avrdude done.  Thank you.
Bei meinem iBoard Pro leider
Code: [Select]
C:\Users\Mathias>avrdude -c usbtiny -p t2313
avrdude: initialization failed, rc=-1
         Double check connections and try again, or use -F to override
         this check.
avrdude done.  Thank you.
Interessanterweise konnte ich einen Sketch auf das suspekte board laden, nachdem ich einen sketch mit dem FOCA auf ein anderes Board geladen hatte. Ein nochmaliges Laden war erfolglos. Diese Verhalten ist reproduzierbar.
Da ich das Board direkt bei iTead erstanden habe, muss ich es wohl als Schrott abschreiben.

Ciao, Mathias

microtherion

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #19 on: March 04, 2013, 02:27:56 AM »
Argh....

Hat soweit alles geklappt...wollte noch eine Status LDE anschliessen und wups...da war das IBoard tot....  >:(
[...]
Kann man das selber reparieren, oder hab ich jetzt 30 CHF Schrott? (So kurz vor dem Ziel?)

Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Board reparierbar ist... es kommt darauf an, was auf dem Board raucht  :o

Wenn es nur ein Kondensator ist, kann man ihn oft recht einfach ersetzen. Der ATmega ist auf dem Board leider nicht die DIP Variante, und deshalb eine schwierige Lötarbeit. Gerade die ATmegas sind aber oft erstaunlich robust. Ich habe es einmal geschafft, einen 12V Power Supply verkehrt herum einzustecken, und der ATmega hat nur seinen Boot Loader dabei vergessen.

MathiasW

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #20 on: March 04, 2013, 12:14:15 PM »
Salut,

der Grund übrigens, weshalb ich an das iBoard Pro herangegangen bin war eigentlich eine Aufforderung von iTead, bei der RTC den 1 MOhm Widerstand zu entfernen und das Quarz (endlich) mit dem IC555 zu verbinden. Das PCB mit der Version 1.0 ist falsch geroutet, was mit v1.1 behoben sein soll.
Welche PCB Versin haben die boards im Lager von boxtec?
Der Fehler äußert sich übrigens darin, dass die Uhr nicht läuft aber beschreibbar ist, was einem nicht wundern sollte, wenn das Quarz nicht mit dem IC spricht

Ciao, Mathias

boxtec-support

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #21 on: March 04, 2013, 01:28:24 PM »
Quote from: MathiasW
Welche PCB Versin haben die boards im Lager von boxtec?

Ich habe eines aus der letzten Serie die wir erhalten haben geprüft und da steht v1.1 auf dem PCB.

Grüsse - Christoph

mko

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #22 on: March 05, 2013, 07:46:05 PM »
Argh...dachte, wenns eh nix zu verlieren gibt, versuch ich das IBoard nochmals per Arduino ISP zu brennen... wer weiss ...

Kaum schliess ich 3.3 und GND vom Arduino ans IBoard an, merke ich, dass das IBoard wieder ganz normal funktioniert. Das heisst, etwas mit dem Spannungsregler ist defekt...  :-\

Naja, Teilerfolg... Kann das IBoard schlecht ständig am Arduino lassen... *g*

microtherion

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #23 on: March 06, 2013, 02:31:49 PM »
Ich verstehe sehr wenig von Power Supplies, aber das iBoard Design dafür sieht recht kompliziert aus: ftp://imall.iteadstudio.com/IM120410001_IBoard/Documents/SCH_IM120410001_iBoard.pdf (Seite 3) da müsste man doch eigentlich hoffen, dass das Ganze gegen Fehlbedienungen ziemlich robust ist. Mit all den Dioden müsste es zumindest schwierig zu sein, mit falsch gepolter Stromversorgung etwas anzustellen, aber gegen einen Kurzschluss hilft das halt auch nichts.

Einen Arduino als Ersatz brauchst Du natürlich nicht, so was tät’s auch: http://shop.boxtec.ch/5v33v-breadboard-power-supply-p-40719.html oder gerade ein Eigenbau basierend auf dem: http://shop.boxtec.ch/lm317t-voltage-regulator-p-40514.html

mko

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #24 on: March 06, 2013, 03:02:35 PM »
Dacht ich mir eben auch schon... hab jetzt aber noch eine Lösung..da das IBoard zusammen mit einem alten DLINK Router in ein neues 19" Gehäuse kommt, hab ich mit dem Multimeter auf der DLink Platine am JTAG Anschluss 3.3 V gesucht und gefunden... jetzt speist der DLINK das IBoard... wenigsten mal einen Anfang... und der alte DLINK macht das IBoard gleich noch WLAN tauglich ... *g*

Ist aber sicher nicht optimal das IBoard direkt mit 3.3V zu speisen, der Spannungsregulator auf dem Board scheint doch mehr zu sein als "nur" 3.3V herzustellen, irgendwelche Schutzfunktionen usw.???

mko

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Re: Programmer zum Brennen eines Bootloaders
« Reply #25 on: May 10, 2013, 07:06:42 PM »
Hallo Zusammen

Habe seit dieser Woche auch ein iBoard Pro. Mein iBoard hat trotz mehrfacher Reperatur-Versuche letzte Woche Aufgegeben. Der WIZ5100 hat wohl dem Dauerbetrieb nicht standgehalten. Ich hoffe aber das iBoard Pro machts hier besser. Bin sowieso froh um mehr Speicher  ;D

Zum Thema ISP auf Arduino habe ich jetzt seit heute noch einen weiteren Beitrag, könnte dich MathiasW eventuell noch interessieren. Habe zwar den !!! Bug nicht, aber wenn man per Watch-Dog den Mega2560 resettet, startet dieser ständig neu, nicht nur einmal. Erst wenn man ihn stromlos macht, kommt er wieder. Auch ein bekannter Bug im Bootloader. Es gibt hier bereits ein gefixtes HEX:

https://github.com/arduino/Arduino-stk500v2-bootloader

Um mit einem "normalen" Arduino Uno oder 328P den Mega 2560 zu flashen, braucht es aber mehr, da der Speicher doch nicht unwesentlich grösser ist. Hier hat aber jemand eine Lösung dafür. Diese funktioniert Genial. Besser als der Original ISP!!! Die Hexfiles, inkl. V2 für den Mega2560 sind gleich im Download drin, inkl. super Anleitung und Schemas.

http://www.gammon.com.au/forum/?id=11635

Würde mich über dein (MathiasW) Feedback freuen obs bei Dir was gebracht hat.

Noch eine Frage in die Runde: Wie unterscheidet man beim iBoard Pro PCB 1.0 und 1.1? Wo sollte das stehen?



 

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